Prostata-Vorsorge

Der häufigste Tumor des Mannes

Vorsorge statt Verdrängung-
Nutzen Sie unsere Präventionsdiagnostik!

Hochauflösende MRT Aufnahmen der Prostata ersparen die unangenehme Prozedur der Spuleneinführung

Hochauflösende MRT Aufnahmen der Prostata ersparen die unangenehme Prozedur der Spuleneinführung

Mit rund 50.000 neuen Fällen pro Jahr rangiert der Prostatakrebs weit oben in der Skala der bedrohlichen Erkrankungen und ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Als Prostatakarzinom wird die maligne Neubildung des Prostatadrüsengewebes bezeichnet, das zumeist meist in der äußeren Region der Drüse entsteht. Der Tumor neigt dazu, sich über seine eigene begrenzende Kapsel hinaus entlang der Nervenfasern, in Lymphbahnen und -knoten sowie in die Knochen auszubreiten. Hier werden Tochtergeschwülste gebildet, die unter anderem plötzliche Knochenbrüche verursachen können.
Eine rechtzeitige Vorsorge und Erkennung des Prostatakarzinoms in der frühen, unauffälligen und beschwerdefreien Entwicklungsphase ist entscheidend für die Heilungsaussichten, da auftretende Symptome oft auf ein fortgeschrittenes Stadium hinweisen.

Das sollten Sie noch wissen:

Ist ein Tumor nur innerhalb der die Prostata umhüllenden Kapsel nachweisbar, liegt die Langzeitheilungswahrscheinlichkeit bei etwa 90%. Hat er hingegen die Kapsel bereits durchbrochen, reduzieren sich die Chancen auf etwa 50%.

Für eine zuverlässige Vorsorge und Diagnose des Prostatakarzinoms ist es unerlässlich, die Vorsteherdrüse so exakt wie möglich zu untersuchen. Hierbei sind moderne bildgebende Verfahren wie die MRT anderen konventionellen Methoden deutlich überlegen.

Der Magnetresonanztomograph (MRT) erstellt hochauflösende Aufnahmen der Prostata und bildet zudem auch die umgebenden Strukturen wie Samenblasen und Beckenboden präzise ab. Mit unserem 3 Tesla-MRT können wir Ihnen zudem die unangenehme Prozedur der Spuleneinführung ersparen und die komplette Untersuchung bequem sowie absolut schmerzfrei im Liegen innerhalb von rund 20 bis 40 Minuten durchführen. Mit Hilfe der CT sind die Umgebungsstrukturen der Prostata zu beurteilen und auf eventuelle Streuherde eines Karzinoms zu untersuchen.

Im Fall einer negativen Diagnose ist außer der operativen Entfernung der gesamten Prostata einschließlich ihrer Kapsel, der Samenblasen und des durch die Prostata verlaufenden Harnröhrenabschnitts auch eine Strahlenbehandlung möglich. Im fortgeschrittenen Stadium kann eine Hormonbehandlung, bzw. die evtl. Entfernung beider Hoden unumgänglich sein, da die männlichen Geschlechtshormone das Wachstum des Karzinoms fördern.