Lungen-Vorsorge

CT lässt feinste Veränderungen erkennen

Vorsorge statt Verdrängung-
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Lunge im digitalen Röntgen und in der Computertomographie

Lunge im digitalen Röntgen und in der Computertomographie

Der Lungenkrebs ist noch immer eine der häufigsten Tumorerkrankungen, die leider in vielen Fällen einen negativen Verlauf nimmt. Besonders gefährdet sind Raucher oder Personen, die beruflich bedingt intensiv belastenden Luftschadstoffen ausgesetzt sind. Dennoch kann auch beim Karzinom der Lunge eine rechtzeitige Erkennung Leben retten. Daher sollten Angehörige der Risikogruppen nicht nur bei bedrohlichen Anzeichen wie anhaltendem Husten, blutigem Auswurf oder Gewichtsverlust regelmäßig den Radiologen aufsuchen.

Verlässliche Aussagen zum Zustand der Lunge liefert die Computertomographie, da mit ihr auch kleinste Veränderungen im Frühstadium der Erkrankung visualisiert werden können. Eine solche CT wird in der Low–Dose-Technik durchgeführt, das heißt, dass die Strahlendosis unwesentlich stärker als beim konventionellen Röntgen ist.

Das sollten Sie noch wissen:

Der Lungenkrebs, der von den in der Lunge gebildeten Metastasen anderer Organkrebse zu unterscheiden ist, ist ein bösartiger primärer, von den Epithelzellen der Lungenbläschen ausgehender Tumor der unteren Atemwege und eine der am häufigsten zum Tode führenden Krebsarten überhaupt. Die Erkrankung wird entsprechend ihrer Entwicklung in verschiedene Stadien eingeteilt und behandelt. Die Therapie und Prognose ist bei kleinzelligen und großzelligen Lungentumoren unterschiedlich. In vielen Fällen besteht die Behandlung in der operativen Entfernung des betroffenen Lungenlappens, bzw. Lungenflügels einschließlich der dazugehörigen Lymphknoten.

Lungenerkrankungen wie Entzündungen, Tumore und Metastasen stellen sich am besten in der Computertomographie dar, da sie eine sehr hohe Detailauflösung ermöglicht. Die Darstellung von Brustfellveränderungen, z.B. im Zusammenhang mit Tumoren, gelingt mit der CT und der MRT. Zudem besteht die Möglichkeit einer Perfusions-/Ventilationsszintigraphie der Lunge mit der sogenannten SPECT-Technik.

Zur Beurteilung der Frage nach einer vorliegenden Lungenembolie ist inzwischen die CT die Methode der Wahl, da sich auf diesem Wege Embolien direkt bis in die kleineren Lungenarterien visualisieren lassen und gleichzeitig eventuelle Folgen der Embolie am Lungengewebe dargestellt werden.

Eine CT der Lunge dauert nur wenige Minuten. Aus den Bilddaten werden 3D-Rekonstruktionen in verschiedenen Ebenen sowie eine virtuelle Bronchoskopie erstellt. Damit sind selbst kleinste Herde von 2-3 mm Größe erkennbar. Selten wird noch ein zusätzliches Kontrastmittel in die Armvene gespritzt.