Darm-Vorsorge

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Die virtuelle Koloskopie bietet eine bequeme Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung

Die virtuelle Koloskopie bietet eine bequeme Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung

Darmkrebserkrankungen zählen hierzulande sowohl bei Frauen wie bei Männern zu den am zweithäufigsten Krebsarten, was auch durch die Lebensumstände in unserer Zivilisationsgesellschaft bedingt ist. So gehören vor allem Personen mit Bewegungsmangel und Übergewicht zur Risikogruppe. Weitere Faktoren, die eine Darmkrebserkrankung begünstigen, sind zum Beispiel eine ungesunde Ernährungsweise sowie auffälliger Alkoholkonsum.

Doch nicht nur für derart gefährdete Personen empfiehlt sich eine regelmäßige radiologische Vorsorgeuntersuchung. Auch bei einer familiären Vorbelastung sowie ersten Anzeichen einer vorliegenden Störung ist der Gang zum Radiologen Pflicht. Außer dem Auftreten von Blut im Stuhl können Blähungen, Verdauungsprobleme sowie häufigere Verstopfungen auf eine Erkrankung hinweisen.

Das sollten Sie noch wissen:

Bei Untersuchungen von Magen-Darmerkrankungen erweist sich die CT immer dann als vorteilhaft, wenn ein Verdacht auf mechanische Hindernisse wie z.B. eine raumfordernde Geschwulst oder eine Entzündung im Bereich der Darmwand als Verursacher von Durchfällen oder anderer Beschwerden angenommen wird.

Im Fall von an Morbus Crohn erkrankten, überwiegend jüngeren Patienten erlaubt die strahlenfreie MRT den Nachweis von Fistelbildungen, Abszessen oder entzündlichen Konglomerattumoren und ermöglicht zudem kurzfristige Kontrolluntersuchungen. Zur Abklärung von Komplikationen einer Divertikulitis können sowohl CT wie MRT genutzt werden. Bei Tumoren von Magen und Darm empfiehlt sich die CT, wenn z.B. Fragen zu beantworten sind, ob ein Geschwulst in die Umgebung infiltriert, oder ob Streuherde über die Blutbahn oder Lymphgefäße vorliegen.

Eine wirkliche Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung bietet die virtuelle Koloskopie mit der CT, durch die wichtige Informationen zur Früherkennung sowie zur Beurteilung der Umgebung des Darmes und der anderen Bauchorgane hinsichtlich entzündlicher oder tumoröser Begleitveränderungen gewonnen werden können.

Empfehlenswert ist diese Diagnose im Falle von auftretendem Blut im Stuhl, bei einer nicht vollständig durchgeführten konventionellen Koloskopie, bei der Detektion eines Colon-Karzinoms zum Ausschluss eines Zweit-Karzinoms sowie bei erhöhtem Blutungsrisiko.

Darüber hinaus kann die virtuelle Koloskopie im CT für nahezu jeden Patienten relevant sein, um die Existenz von Polypen oder Malignomen, bzw. das Vorliegen eines entzündlichen Prozesses nachzuweisen bzw. auszuschließen. Daher sollte diese Untersuchung ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig alle fünf Jahre durchgeführt werden.