Radiosynoviorthese

Neue Hoffnung für Arthritiskranke

Die Radiosynoviorthese ist ein nuklearmedizinisches Therapieverfahren zur Wiederherstellung der durch Gelenkentzündungen beeinträchtigten Gelenkinnenhaut. Bei dem auch oft als RSO abgekürztem Eingriff erfolgt eine durch die lokale Verabreichung schwach radioaktiver Substanzen in den Innenraum des betroffenen Gelenkes bewirkte Bestrahlung der veränderten Bereiche. Die damit verbundene Belastung ist minimal, da die entsprechenden Halbwertzeiten bei nur wenigen Tagen liegen und die eingesetzten Substanzen eine sehr kurze Reichweite haben. Daher wird nur die kranke Gelenkschleimhaut bestrahlt und das angrenzende gesunde Gewebe nicht belastet.

Je früher die Radiosynoviorthese im Verlauf der Erkrankung vorgenommen wird, umso größer sind die Erfolgsaussichten. Anhand der bisherigen Erfahrungswerte kann bei bis zu 80 % der Patienten außer einer subjektiven Verbesserung ein Rückgang der entzündlichen Symptome angenommen werden.

Grundsätzlich können alle Gelenke mit diesem Verfahren behandelt werden, deren Gelenkspalt mit einer Punktionsnadel erreichbar ist. Jedoch verläuft eine RSO umso einfacher, je größer das entsprechende Gelenk ist:, was zum Beispiel bei Ellenbogen- Knie- und Schultergelenken der Fall ist.

Die Radiosynoviorthese wird in unserer Praxis immer am am Donnerstag vorgenommen. Da das für Sie benötigte Material zur Behandlung extra zu dem für Sie frei-gehaltenen Termin bestellt wird und über diesen hinaus nicht haltbar ist, bitten wir Sie sehr um Einhaltung der Vereinbarung bzw. um eine frühzeitige Absage.

Weitere Informationen:

– Flyer- Radiosynoviorthese.pdf