Mammographie

Das Verfahren zur Früherkennung

Die Mammographie ist, besonders in Kombination mit der körperlichen Untersuchung und eventuell einer ergänzenden Sonographie, dem Ultraschall, das Verfahren, um gut- wie bösartige Erkrankungen der Brustdrüse zu erkennen und zu unterscheiden. Insbesondere kann mit der Mammographie Brustkrebs schon in einem Stadium nachgewiesen werden, in dem er noch keinerlei, z.B. durch einen Tastbefund wahrzunehmende Symptome aufweist.

Es werden jeweils zwei Aufnahmen beider Brüste mit einem Gerät erstellt, dessen Röntgenröhre eine spezielle „weiche“ Strahlung aussendet. Die dazu erforderliche Strahlendosis konnte im Zuge des technischen Fortschritts kontinuierlich abgesenkt werden und liegt gegenwärtig beim 20. Teil der noch in den 1960er Jahren eingesetzten Menge.

Durch eine 3D-Bildgebung ermöglicht die Tomosythese eine bessere Beurteilbarkeit des Brustgewebes

Durch eine 3D-Bildgebung ermöglicht die Tomosythese eine bessere Beurteilbarkeit des Brustgewebes

Da uns ein volldigitales Mammographiegerät zur Verfügung steht, ist die Aufnahme bereits nach wenigen Sekunden auf dem Monitor sichtbar und kann dann an einer speziellen Befundungsstation beurteilt werden. Zusätzlich zur Mammographie werden Brüste und Lymphabflussstationen abgetastet und mögliche notwendige Zusatzuntersuchungen – oft Sonographie bei dichter Brust, seltener MRT – in Absprache mit Patient und Überweiser durchgeführt.

Tumor im frühesten Stadium erkennbar

Falls ein abklärungsbedürftiger Befund erhoben wurde, können ambulant Gewebeproben, so genannte Biopsien, durchgeführt werden. Das ist oft unter Ultraschallkontrolle möglich. Sollte der Befund jedoch lediglich mammographisch, z.B. in Form von Mikrokalk, sichtbar sein, steht uns ein stereotaktisches Vacuumbiopsiesystem mit einem Liegend-Untersuchungstisch zur Verfügung. Hier können mit einem minimal-invasiven Verfahren Gewebeprobeentnahmen mit anschließender Clip-Markierung erfolgen oder präoperative Drahtmarkierungen nicht tastbarer Befunde zielgenau und möglichst komfortabel für die Patientin durchgeführt werden.

Alle von uns angefertigten Mammographie-Aufnahmen unterliegen einer Doppelbefundung. Ebenso führen wir regelmäßig Fallbesprechungen mit den zuweisenden und behandelnden Fachkollegen durch.Und selbstverständlich verfügen alle an diesem Arbeitsplatz tätigen Mitarbeiterinnen über eine Qualifikation als Fachkraft für Mammographie. Um Sicherheit und Qualität unserer Befunde und unserer Technik zu gewährleisten, unterliegen wir Radiologen regelmäßigen Überprüfungen unserer Befunderqualifikation sowie technischen Kontrollen firmenunabhängiger Gremien.

Medizintechnische Ausstattung:

+ Digitales Mammographie-Gerät Mammomat, Siemens
+ Lorad-Mamma-Biopsietisch mit Mammotom
+ Sonographiegerät, Siemens

Untersuchungsspektrum:

+ Mammographie
+ Galaktographie
+ Sonographie,
+ Biopsie

Besonderheiten:

+ Reduzierte Strahlendosis
+ Ergänzende Methoden zur gesamtheitlichen Beurteilung

Weitere Informationen:

Hier steht Ihnen unsere betreffende Themenbroschüre als Download zur Verfügung:
Download 4. Mammographie

Ansprechpartner:

Dr. med. Gabriele Schaper
Dr. med. Verena Scholz


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