Unser gläserner Patient zu Ihrer Orientierung

Unser „gläserner Patient“ zu Ihrer Orientierung

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über den menschlichen Körper, seine Organe, Gliedmaßen sowie den entsprechenden Erkrankungen und Funktionsstörungen eröffnen und unsere diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen für die zahlreichen unterschiedlichen Situationen vorstellen. Dazu haben wir unseren ‚gläsernen Patienten‘ in verschiedene Regionen unterteilt, so dass Sie schnell und einfach zu allen weiteren Informationen vordringen können.

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Kopf MRT

Untersuchungsmöglichkeiten:

Zur Diagnose der verschiedenen Erkrankungen und Funktionsstörungen des Gehirns können sowohl CT, MRT als auch nuklearmedizinische Methoden zum Einsatz kommen. Bei Kopfverletzungen wie Gehirnerschütterungen und -quetschungen oder Schädelfrakturen ermöglicht die CT in der Akutphase den besten Nachweis vorliegender frischer Blutungen und Brüchen zarter Knochenstrukturen sowie eines evtl. Gaseintrittes in den Schädel. Die Beobachtung von diversen Folgebeschwerden wird hingegen mit der MRT durchgeführt.

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Infoblatt Kopf
Flyer Gefaessdiagnostik
Flyer Gehirndiagnostik
Flyer Vorsorgeuntersuchung

MRT-Darstellung der Halswirbel (links), konventionelles Röntgen (mitte), Angiographie der Halsgefäße (rechts)

Untersuchungsmöglichkeiten:

Zur Untersuchung der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen wird der Ultraschall und vor allem die quantitative Szintigraphie eingesetzt. Mit dieser nuklearmedizinischen Methode kann die Funktion bzw. die Jodspeicherung des Organs untersucht und so Vergrößerungen und andere Erkrankungen erkannt werden. Insbesondere können die sogenannten ‚kalten Knoten‘, Gewebebereiche, die weniger Jod speichern als die Umgebung, und ‚heißen Knoten‘ mit erhöhter Jodspeicherung gesehen werden. Kalte Knoten deuten auf einen bösartigen Tumor hin, heiße Knoten auf eine Überfunktion beziehungsweise gutartige Erkrankung. Desweiteren ist eine Szintigraphie sinnvoll, um vor Therapiebeginn die Aufnahmefähigkeit von Jod zu bestimmen. Zum Nachweis versprengten Schilddrüsengewebes empfiehlt sich die Diagnostik mit CT oder MRT. Auch für die Untersuchungen der Speiseröhre bietet die Szintigraphie neben dem konventionellen Röntgen beste Diagnosemöglichkeiten.

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Hals
Flyer-Schilddruesendiagnostik

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MRT-Gefäße (von links) Halsgefäße, Aortenbogen am Herz und die Hauptschlagader

Untersuchungsmöglichkeiten:

Zur Untersuchung der verschiedenen Gefäße und ihrer Erkrankungen werden verschiedene Verfahren der Angiographie eingesetzt. Die diagnostische Bildgebung umfasst den Ulraschall, das konventionelle, digitale Röntgen und in jüngster Zeit vor allem die MRT sowie die CT. Man unterscheidet die Darstellung der Arterien (Arteriographie), die der Venen (Phlebographie) sowie Lymphgefäß-Untersuchungen (Lymphographie). Zumeist wird eine Gefäßdarstellung beim Verdacht auf Stenosen oder Thrombosen notwendig. Oft durchgeführte Diagnosen betreffen die Herzkranzgefäß-Angiographie, die Visualisierung der Hirndurchblutung oder der Beinarterien. Auch andere krankhafte Veränderungen wie Aneurysmen, Tumore, Gefäßverletzungen werden radiologisch und oft mit Hilfe der MRT abgeklärt.

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Gefaesse
Flyer Gefaessdiagnostik
Flyer Vorsorgeuntersuchung

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MRT der Bandscheibe, Brustkorb-CT und Skelettszintigraphie (von links)

Untersuchungsmöglichkeiten:

Bei der Untersuchung von Nekrosen und Entzündungen, degenerativen Veränderungen sowie zur Abklärung von Tumoren sowie der Beschaffenheit und Ausdehnung von Frakturen einschließlich der Lage von Knochensplittern und dem Nachweise selbst kleinster Verkalkungen bietet die CT eine hohe Diagnosequalität.
Weitere Fragestellungen können mit einer begleitenden Skelettszintigraphie, bzw. Knochenmarkszintigraphie geklärt werden.
Die Messung der Knochendichte kann mit verschiedenen bildgebenden Verfahren wie dem konventionellen, digitalen Röntgen oder auch Ultraschall durchgeführt und gegebenfalls durch eine CT-Untersuchung konkretisiert werden.

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Skelett
Flyer Gefaessdiagnostik

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MRT der Wirbelsäule

Untersuchungsmöglichkeiten:

Besteht der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall mit der exakten Zuordnung zu einem Wirbelsäulensegment, so empfiehlt sich eine Computertomographie. Ist keine Zuordnung möglich, so ist oft die MRT-Untersuchung notwendig, mit der die Begutachtung mehrerer Wirbelsäulenabschnitte sowie von Rückenmark und Knochenmark möglich ist.
Bei bandscheibenoperierten Patienten mit neuerlichen Krankheitsanzeichen kann mit der MRT eine mögliche Narbenbildung von einem erneuten Bandscheibenvorfall unterschieden werden. Darüber hinaus dient diese Methode zum Auschluss von OP-Komplikationen wie Blutungen oder Entzündungen.

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Wirbelsaeule
Flyer Gelenkdiagnostik
Flyer Radiosynoviorthese
Flyer Schmerztherapie
Flyer Vorsorgeuntersuchung

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Herz-CT, klassische Röntgen-Thorax und Lungen-CT (von links)

Untersuchungsmöglichkeiten:

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Brustraum
Flyer Gefaessdiagnostik
Flyer Herzdiagnostik
Flyer Kardio-CT
Flyer Kardio-MRT
Flyer Vorsorgeuntersuchung

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Brustkrebsfrüherkennung schon in einem Stadium möglich, in dem er noch nicht z. B. durch den Tastbefund wahrzunehmen ist.

Untersuchungsmöglichkeiten:

Die Mammographie ist, besonders in Kombination mit der körperlichen Untersuchung und eventuell einer ergänzenden Sonographie, dem Ultraschall, das Verfahren, um gut- wie bösartige Erkrankungen der Brustdrüse zu erkennen und zu unterscheiden. Insbesondere kann mit der Mammographie Brustkrebs schon in einem Stadium nachgewiesen werden, in dem er noch keinerlei, z.B. durch einen Tastbefund wahrzunehmende Symptome aufweist.

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Brust
Flyer Mammographie
Flyer Vorsorgeuntersuchung

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Schulterdarstellung Röntgen (links), MRT (rechts)

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Ellenbogenddarstellung CT, MRT und Röntgen(von links nach rechts)

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Handdarstellung CT, MRT und Röntgen (von links nach rechts)

Untersuchungsmöglichkeiten:

Bewegungsstörungen der Schulter sind nicht selten auf Risse in der Kapsel und der plattenförmigen Sehnen zurückzuführen, die den Oberarmkopf bedecken (Rotatorenmanschette). Diese Risse können mit der MRT sichtbar gemacht werden. Je nach Fragestellung kommen auch hier sowohl MRT als auch CT zum Einsatz. Radiologisch nicht sichtbare Brüche treten nicht selten im MRT durch das Ödem des benachbarten Knochenareals deutlich zutage. Auch die Diskusschäden zwischen Handwurzel und Elle können präzise erfaßt werden. Bei Distorsionen und Luxationen liefern erste Röntgenaufnahmen wichtige Aussagen zum Umfang der Verletzung

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Schulter
Ellenbogen
Hand
Flyer Gelenkdiagnostik
Flyer Radiosynoviorthese

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Bauchraum mit Leber, Milz, Nieren und CT-Colongraphie

Untersuchungsmöglichkeiten:

Die Organe des Bauchraums wie Bauchspeicheldrüse, Gallenwege, Leber und Milz können mit Hilfe der MRT sehr gut beurteilt werden. Gleiches gilt für Diagnosen von Erkrankungen der Nieren, Harnwege sowie der Harnblase. Vorwiegend kommt die MRT zum Einsatz, wenn Befunde mit zuvor angewandten Methoden wie Ultraschall oder CT nicht geklärt werden können. Kann eine aussagekräftige CT, z.B. aufgrund einer Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel nicht durchgeführt werden, kommt die MRT direkt nach dem Ultraschall zum Einsatz.

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Bauchraum
Flyer Magen-Darm Diagnostik
Flyer Urologie
Flyer Vorsorgeuntersuchung
Flyer Darmspiegelung

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MRT bei der Prostattadiagnose

Untersuchungsmöglichkeiten:

Die Darstellung der Binnenstrukturen der Prostata gelingt optimal mit der MRT, die auch Aufschluss darüber gibt, ob ein bösartiger Tumor auf die Drüse beschränkt ist oder womöglich die Kapsel durchbricht. Mit Hilfe der CT können die Umgebungsstrukturen der Prostata beurteilt und nach Streuherden bei einem Prostatakarzinom gesucht werden.
Die MRT ist die Methode der Wahl, um die Samenbläschen bei der Suche nach einem entzündlichen oder tumorösen Prozeß zu beurteilen. Tumore und entzündliche Prozesse von Hoden und Penis können sowohl mit dem Ultraschall als auch mit der MRT nachgewiesen werden. Aufgrund ökonomischer Gründe wird oft die Ultraschalldiagnostik bevorzugt. Nur bei offenen Fragen wird ergänzend eine MRT-Untersuchung zu Rate gezogen.

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Maennliche Geschlechtsorgane
Flyer Urologie

Untersuchungsmöglichkeiten:

Bei Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane wird im Allgemeinen zuerst der Ultraschall angewendet. Für die Untersuchung der Eierstöcke, der Ovarien, nach Geschwulsten und Zysten ist die CT und MRT geeignet. Bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Frauen sollte jedoch aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung eine MRT erfolgen.

Dank des hohen Weichteilkontrastes ist die MRT bei Fragestellungen nach tumorösen Prozessen in der Gebärmutter die bevorzugte Untersuchungsmethode. Bei Untersuchungen zur Diagnose des Vulvacarcioms wird die Sentinel-Lymphknoten-Szintigraphie eingesetzt.

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Weibliche Geschlechtsorgane
Flyer Urologie

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Hüftgelenkdarstellung (von links) MRT, Röntgen und CT

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Kniedarstellung (von links) MRT, Röntgen und CT

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Fußdarstellung MRT (links) Röntgen (rechts)

Untersuchungsmöglichkeiten:

Die Erkrankungen im Bereich des Hüftgelenkes sind häufig durch Verschleiß, d.h. Arthrose bedingt. Hier genügt in der Regel die konventionelle Röntgenuntersuchung.
Bei speziellen Fragestellungen, wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen des Knochens (Hüftkopfnekrose) oder Weichteilveränderungen in der Umgebung des Hüftgelenkes, kommt die MRT zum Einsatz. Bei speziellen Hüftgelenksprothesen wird für die Anfertigung individuell für den Patienten angefertigter Prothesen die CT zur präoperativen Planung verwendet.

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Hüfte
Knie
Fuss
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